EJTPF Lenzburg 2025

Fotos zum Fest

Eine lange Vorbereitungszeit geht mit dem Höhepunkt, dem «Eidgenössischen Jungtambouren- und pfeiferfest», zu Ende. Die Bühne in Lenzburg ist bereit. Das Kräftemessen der Jungtambouren aus der gesamten Schweiz kann beginnen.

Am Freitag, 19. September 2025, ist es so weit. Das Eidgenössische Jungtambouren- und pfeiferfest in Lenzburg (AG) steht an. Strahlendes Wetter und der Blick auf das Schloss begrüssen die Jungtambouren aus den Vereinen TV Laupersdorf-Thal (TVL) und Tambouren Mümliswil-Ramiswil (TMR). Gestartet wird mit den Einzelwettspielen. Für den Nachwuchs der beiden Vereine eine nervenaufreibende Situation. Ob sie zufrieden mit ihrer Leistung waren, wollte keiner so recht bejahen. Zu sehr war man darauf fokussiert, was hätte besser laufen können.

Trotz allem war eine erste Erleichterung zu spüren und der erste der drei Festtage konnte positiv abgeschlossen werden. Die TMR konnten in vier Kategorien zehn Finalplätze erspielen. Für die Jungtambouren aus Laupersdorf gab es einen Finalplatz.

Der nächste Programmpunkt liess nicht auf sich warten. Am Samstag standen die Sektionswettspiele an. Die Nervosität war wieder da. Ob auch alles klappt wie geplant? Das Resumé aus Leitersicht scheint durchwegs positiv. Die Jungen hätten das Bestmögliche gezeigt, so die Stimmen aus den Reihen der Jungtambourenleiter.

Eine erste Bilanz zum Vorgetragenen

Nach den Sektionswettspielen stand bereits die erste Rangverkündigung an. Diese erlaubt einen ersten Überblick über das Geleistete. Für die TMR, welche mit 17 Jungtambouren anreisten, sah dieser überaus erfolgreich aus. In der Kategorie T2 erspielte Lorin Schmid den hervorragenden zweiten Rang. Ihm gleichgetan hat es Anic Schmid in der Kategorie T3. Olivia Hackel komplettierte als Dritte das Podest in der Kategorie T3. Über alle Kategorien gesehen gingen 13 Lorbeerkränze nach Mümliswil-Ramiswil.

Für die 15 Jungtambouren aus Laupersdorf gab es insgesamt fünf der begehrten Lorbeerkränze. Der einzige Finalteilnehmer, Andrej Rudolf von Rohr, erspielte sich den dritten Rang in der Kategorie T4. Den zweiten Festabend liessen sowohl die Wettspielerinnen als auch die Leiter beim Abendprogramm ausklingen.

Ein gelungener Abschluss des Festes

Zum Ausklang luden die Veranstalter zum gemeinsamen Festumzug durch die Altstadt ein. Dabei konnten beide Sektionen ein weiteres Mal das Erprobte darbieten. Die zahlreich erschienenen Zuschauer konnten so die Trommel- und Pfeiferklänge ein letztes Mal geniessen.

Die Sektionsrangverkündigung war aus Sicht beider Vereine äusserst erfreulich. Bei der jüngsten Kategorie S3, bei der 37 Sektionen an den Start gingen, erreichten die jungen Guldenthaler den elften Rang. Etwas weiter nach vorne ging es für die Sektion aus Laupersdorf. Diese erreichte den achten Rang. In der Kategorie S2 erreichten die Laupersdörfer den neunten Rang von 19 gestarteten.

Besonders gefeiert wurde der erste Rang und damit der Festsieg und Schweizermeistertitel der Sektion S1 der Tambouren Mümliswil-Ramiswil. An allen drei Juryplätzen ertrommelten sie das Bestresultat.

Es ginge nicht ohne Unterstützung

Ein solches Fest und solche Resultate wären nicht möglich ohne die Hilfe zahlreicher Helferinnen und Unterstützer. Ein grosser Dank geht daher an alle Leiterinnen und Leiter, welche die Proben gestalten und ihr gelerntes Wissen weitergeben. Ebenso den Eltern, Unterstützerinnen und Betreuern, die oft im Hintergrund wirken und ohne deren Einsatz solche Feste nicht möglich wären.